Schottland
Den Nachmittag verbrachten wir in Elgin, einem einst eleganten Ferienort, wo wir die Ruinen der Kathedrale besichtigten. Selbst als Ruine ist sie noch eindrucksvoll. Am schönsten ist das achteckige Kapitelhaus, das fast vollständig erhalten ist. Das Tagesziel war Aviemore, ein beliebter Wintersportort.
Aviemore ist ein guter Ausgangspunkt um das Hochland zu erforschen. Also machten wir uns früh am Morgen über Inverness und Strathpeffer zur Westküste auf. Das Hochland bietet eine einzigartige Szenerie mit Seen und Fjorden auf Meeresebene und grünen und zerklüfteten Bergen, die von da aus aufsteigen. Schliesslich erreichten wir Inverewe Gardens nahe Gairloch. Aufgrund des Golfstroms ist das Klima dort verhältnismässig mild. Deshalb gedeihen dort alle Arten von Pflanzen aus der ganzen Welt.
Der Freitag brachte etwas Abwechslung , da wir einen Teil unserer Reise auf einem Schiff verbrachten. Es brachte uns von Inverness, den Caledonian Canal und Loch Ness hinunter, zum Urquart Castle. Wenn Nessie dort war, machte sie sich nichts daraus, aufzutauchen. Nach einem kurzen Blick in die Burg fuhren wir mit dem Bus weiter. Es ging entlang des Loch Ness und des Loch Lochy, über Fort William, durch das malerische Glencoe und entlang des Loch Lommond nach Glasgow.
Glasgow ist tatsächlich eine schöne Stadt. Es gibt viele interessante Gebäude. Einige von ihnen erinnern einen sogar an amerikanische Grossstädte. Viele der Strassen sind genauso steil wie die in San Francisco. Leider fuhren wir nur durch die Stadt, keine Zeit für einen Spaziergang, da unser Hotel in einem entlegenen Teil Glasgows lag, in East Kilbride.
Unser letzter Halt in Schottland war Gretna Green, wo einst eine Menge junger Leute heimlich heiratete. Dann verliessen wir Schottland und machten uns auf den Weg nach York.
York wird vom prächtigen Münster beherrscht. Jedoch hat es mehr zu bieten: schmale Gassen mit schönen alten Häusern und eine Stadtmauer, die zu den besterhaltenen in England gehört. Wir verbrachten ungefähr 2 1/2 Stunden dort.
Dann war es Zeit, nach Hull zu fahren, wo die Fähre auf uns wartete. Die Überfahrt - 378 km von Hull nach Rotterdam - war wieder ruhig und komfortabel.